Für so manchen verbindet diese vor den Toren des Berliner Stadtteils Köpenick, genauer gesagt Friedrichshagen, gelegene Vor-Ort-Straßenbahn schöne, so auch Kindheitserinnerungen (gilt wohl nur für Straßenbahnfans wie mich – smile).

In einer knappen halben Stunde kommt man mit der Linie 88 vom S-Bahnhof Friedrichshagen zur 14 km entfernten Endstation Rüdersdorf – vielen bekannt als der Ort des Zementwerks Rüdersdorf und des Museumsparks Rüdersdorf.

Das Bähnle fährt auf sogenannter Meterspur (Spurweite 1000 mm), oftmals auch als Schmalspurbahn benannt, von Friedrichshagen aus (erstmal zweigleisig), parallel zur Dahlwitzer Landstraße, „durch den Wald“ – wunderbar. Ich bin übrigens auch Fan der Thüringer Waldbahn ...
Schnell ist man in Schöneiche und weiter geht es dann nach Rüdersdorf.

Die Meterspur ist insofern interessant, als dass zu diesem Straßenbahnbetrieb ja auch die Linie 87 nach Woltersdorf gehört (seit 2020), die wiederum auf Normalspur (1435 mm) verkehrt.

 

Dies und noch viel mehr, auch zur sehr interessanten Geschichte der beiden Linien, findet Ihr auf der Webseite der SRS.